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Kurze Infos über Ägypten

Noch vor 140 Jahren war die einzige Möglichkeit, das Land zu bereisen, eine Fahrt auf dem Nil. Heute gibt es moderne Straßen und Zugverbindungen, aber noch immer ist eine Nilkreuzfahrt die eindrucksvollste Art, das Land kennenzulernen. An Deck die Seele baumeln lassen, sich am Pool erfrischen, während die Landschaft vorbeigleitet - eine Nilkreuzfahrt ist sicher der Höhepunkt jeder Ägyptenreise!


Jedes Jahr kommen Erholungssuchende und Wassersportler aus aller Welt hierher ans Rote Meer. Einzigartig ist die Unterwasserwelt. Unzählige Fischarten bevölkern die prachtvollen Korallenriffe. Nicht nur Surfer und Taucher können oft schon vom Hotelstrand aus die Fische bewundern und die sprichwörtliche Gastfreundschaft geniesen, die Sie in den Hotels erleben, lassen jeden Aufenthalt zu einem Erlebnis werden.
                     

Die Orte:
Kairo:
Afrikas Kulturhauptstadt heißt Kairo. Hier treffen Welten aufeinander: Europa, Afrika und Asien ebenso wie Tradition und Moderne - am Stadtrand Pyramiden, im Zentrum Neuzeit-Glamour. Kontraste, die die Neugier anheizen.
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ie ägyptische Hauptstadt Kairo (El Qahira - die Unbesiegbare), die größte des afrikanischen Kontinents wie auch der islamischen Welt und als `Tor zum Orient ` Mittler zwischen Christentum und Islam, liegt mit ihrem Kern am rechten Ufer des Nils, rund 20 km südlich der Gabelung des Nils. Afrikas größte Stadt ist der Horror aus Staub, Schmutz, Lärm und Smog. Das ist der erste Eindruck, der niemanden erspart bleibt.
Wer Kairo nicht sah, der sah die Welt noch nicht, heißt es in "1001 Nacht" . Zugegeben, damals gab es New York noch nicht. Und Tokio war nur ein kleines Dorf. Aber etwas ist immer noch dran an diesem Ausspruch. Denn Kairo ist anders als alle anderen Städte: So sehr sind hier Tradition und Moderne miteinander verschmolzen, und so extrem vielfältig zeigt sich diese Metropole.
Wer heute mit dem Taxi durch die Megalopolis mit ihren 18 Mill. Einwohnern fährt, bewegt sich in einem riesigen Schmelztegel der Kulturen und Epochen. Auf der einen Seite das moderne Kairo mit der Skyline unten am Nil, mit Vergnügungsparks wie Wonderland, Dreamland oder Aqua Park und Techno-Discos, mit gigantischen Hochstrassen und luxeriösen Kaufhäusern. Nur wenig weiter auf der anderen Seite das alte Kairo mit einfachen Lehmhäusern, traditionellen Kaffeestuben, klappernden Eselskarren und Märkten, auf denen es zugeht wie zu Zeiten von "1001 Nacht".
Luxor:
An der Corniche, an der imposante pharaonische Bauwerke liegen, haben in Reihen die großen Kreuzfahrtschiffe festgemacht. Im Trab ziehen Pferde Touristenkutschen über den Asphalt. Jenseits des Nils geht über dem Tal der Könige und den Bergen der Arabischen Wüste die Sonne unter - Luxor ist ohne Zweifel der Höhepunkt jeder Ägyptenreise, und das Nilstädtchen lebt seit zwei Jahrhunderten sehr gut vom Studientourismus. Nirgendwo sind Händler, Taxi- und Kutschenfahrer aufdringlicher. Luxor trug im Laufe seiner Geschichte viele Namen. El Uqsor, »Die Paläste«, heißt es erst, seitdem die Araber Ägypten einnahmen. Zuvor kannten die Griechen den Platz als Thebai (nicht zu verwechseln mit dem Theben in Mittelgriechenland). Bis zum Beginn des Mittleren Reiches war Waset, wie es damals hieß, ein aus Lehmhütten bestehendes Dorf. Mit der Vereinigung Ober- und Unterägyptens durch den Pharao Mentuhotep I. begann der kometenhafte Aufstieg zur Hauptstadt des neuen Reiches. Zur Blüte trug der Lokalgott Amun bei, der im Mittleren Reich zum Reichsgott, zum Sonnengott Re, avancierte. Zu Ehren Amuns wurden Tempel, Kapellen und Säulenhallen errichtet. Mit seiner Gemahlin Mut und ihrem Sohn Chons, dem Mondgott, bildete Amun die göttliche Triade.Um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden, sollte man für die Besichtigung von Luxor und Theben-West vier Tage einplanen.
Hurghada:
Eigentlich heißt das Städtchen El Ghardaqa. Ehemals ein kleines Fischerdorf hat sich Hurghada in den letzten Jahren zu einem der größten Touristenzentren am Roten Meer entwickelt und zum größten Ort an der Rotmeerküste mit internationalem Flughafen, regelmäßigen Autobus- und Sammeltaxi verbindungen ins Niltal, mit allen Versorgungsmöglichkeiten für Touristen. Auch das Auge wird verwöhnt: Im Westen wächst eine hier besonders ausgezackte, fast pittoreske Bergkulisse der Arabischen Wüste in den Himmel, im Osten das azurblaue Rote Meer mit den Korallenriffs und den vorgelagerten Inseln; sowohl Sonnenauf -und untergänge sind ein Erlebnis.
El Gouna:
Auf einem Landstreifen am Fuße schroffer Bergspitzen und begrenzt durch das Kristallklare Wasser des Roten Meeres liegt El Gouna, die exklusivste Destination der gesamten Region Nach ca 30 km nördlich von Hurghada und etwa 30 min. fahrt vom Flughafen Hurghada erreichen Sie rechts von der Straße die Einfahrt zu Ihrem Ferienparadies (leicht zu erkennen an den wunderbaren Wasserfällen - mitten in der Wüste!). El Gouna wurde auf Inselgruppen erbaut, die von türkisen Lagunen umgeben sind und erstreckt sich auf inzwischen 17 Mio. Qm von unberührtem Land, mit einem 11 km langen Strand.
Eine romantische Vision, das war der Beginn El Gounas: Freunde, Boote und die Leidenschaft für das Meer. Was als Traum mit einem kleinem Fischerhafen begann, entwickelte sich zu einem eigenständigem Feriengebiet mit den luxuriösesten Villen, die man in ganz Ägypten finden kann, international bekannten Hotels, einer großen Auswahl an malerischen Restaurants und einem pulsierendem Dorf.

Makadi Bay:
Das neue Feriengebiet, etwa 30 km südlich von Hurghada entfernt liegt an einer schönen langen Bucht Makadi Bay. Da hier einige der schönsten und Unberührtesten Tauchgründe des Roten Meeres liegen, ist diese Region ein Geheimtipp für den Unterwassersport. Farbenprächtige Korallen, exotische Fische und eine schillernde Unterwasserwelt laden hier die Besucher zum Tauchen und Schnorcheln ein. Deshalb bieten auch hier viele der Hotels die Möglichkeit das professionelle Tauchen nach internationalen Richtlinien zu erlernen. Zudem ist die Makadi Bay vom Tourismus noch kaum erschlossen und somit ideal für Erholungssuchende.

Safaga:
Safaga, rund 53 km südlich von Hurghada, erhält seinen einzigartigen Charakter durch seinen Hafen und den kleinen, ihn umgebenen Touristenort. Eine Besonderheit an Safaga sind die Schwarzen Sanddünen, eine ausgezeichneter Platz für alle Sonnenanbeter. Außerdem soll sich das hier extrem salzhaltige Wasser ausgesprochen vorteilhaft auf die Haut auswirken. Safaga gilt als das Taucherparadies schlechthin.
Die Uferzonen sind sandig und flachabfallend, ideal für Kinder. Es gibt viel zu entdecken - z.B. bei einem Bootstrip zum vorgelagerten Tobia-Island mit paradiesischen Stränden und Riffen. Oder eine Tauch- oder Surf-Safari per Boot durch die reizvolle Inselwelt.
So legendäre Tauchgebiete wie das Panorama-Riff oder das ausgedehnte Shab Shear liegen direkt vor Safaga. Tobia Arbaa und Tobia Hamra sind die zwei Riffe, die Safaga direkt vorgelagert sind, und sich hervorragend für Tagestauchausflüge eignen. Aber auch für Surfer gibt es hervorragende Windverhältnisse. Der Ort selber bietet außer einigen kleinen, aber sehr guten Fischrestaurants und ein paar Läden allerdings wenig Abwechslung. Hier finden in erster Linie Erholungssuchende ihre Ruhe.

El Quseir
Historisch betrachtet war Quseir eines der Haupthäfen am Roten Meer. Einst war es Ausgangspunkt für eine Expedition der Königin Hatshepsut's in das Land Punt.
Außerdem war Quseir Anlaufstelle für alle Pilger, auf Ihrem Weg nach Mekka, und für Gewürzhändler, auf ihrem Weg von Indien nach England. Der altertümliche Hafen ist nach wie vor erhalten,
und befindet sich im nördlichen Teil der Stadt.
Im Zentrum des Städtchens ist eine festung aus dem 16. Jh. zu finden, die einst von Sultan Selim erbaut wurde. Wie Safaga gilt Quseir als absolutes Tauchparadies.

Marsa Alam
Die Unterwasserwelt des südlichen Roten Meeres wird geprägt von intakten Korallengärten und Steilwänden mit großem Fischreichtum. Die Tauchbedingungen sind das ganze Jahr über ausgezeichnet. Inzwischen gibt es auch in Marsa Alam einige Hotels mit teilweise sehr schönen Hausriffen. Die Tauchplätze im Süden sind bei weitem nicht so überlaufen wie in den Gebieten um Hurghada oder Sharm el Sheikh. Der einmalige Ort bietet eine Vielfalt von unverfälschter, unangetasteter Natur in Form von bizarren Berglandschaften und Canyons, wunderschönen Sandstränden und den einzigartigen Geheimnissen des Roten Meeres.

Sharm El Sheik:
Die Touristenhochburg schlechthin erstreckt sich über 12 km die Küste entlang. Im Süden liegt das Dorf (mehr Städtchen) Sharm el-Sheikh, welches man nur mit Umwegen über dutzende Hotels erreicht.
Das eigentliche Tourismuszentrum befindet sich weiter nördlich an der Naama Bay. Am südlichsten Punkt, dort wo der Golf von Suez und der Golf von Akaba zusammentreffen, hat sich auf dem Sinai praktisch aus dem Nichts ein Tauchermekka erhoben.
Vor kaum zwanzig Jahren campierten Urlauber noch in Zelten und sehr einfachen Hütten. Heute finden sich dort kleinere Hotels wie auch Häuser internationaler Hotelketten. Unweit des Hardrock-Cafés wartet amerikanisches Fastfood nicht minder internationaler Burger-Cafés auf die jüngere Kundschaft. Trotzdem hat das kleine Stadtzentrum Flair und längst ist der Ort in der Naama Bay auch für die ägyptische Regierung ein Aushängeschild.
Hauptsächlich hier spielt sich das touristische Treiben ab, wo in dichter Konzentration Hotels und Ladengeschäfte zu finden sind.
Wenn die Bauwut in diesem Maße vorranschreitet, wird sich dieser Ort bis zur Tiger -und Skarkbay ausgedehnt haben. An der Naama Bay liegt der Touristenbazar mit Juweliergeschäften, Souvenirhandel, Apotheken und Supermärkte. Die Hotels sind maximal 10 - 15 Minuten davon entfernt.
Fährverbindung nach Hurghada
Die Fähre nach Hurghada (Speed Boat) verläßt den Hafen täglich außer Mittwoch und Freitag um 18.00 Uhr

Ras Sudur
Diskret versteckt auf der Nordspitze des Roten Meeres, ist Ras Sudr noch ein unberührtes Paradies. Günstig gelegen, nur 190km von Kairo entfernt, ist es ein wahres Versteck in einer erstaunlich tropischen Ort. Zusammen mit der Küste Breaze, ist Ras Sudr Ideal für das Windsurfen, angeln und sogar schnörcheln. Hierher zu kommen, schließt den Besuch des Suez Kanals mit ein, und durch den Shaheed Ahmed Hamdi Tunnel zu gehen. Die Landschaft auf dem Weg und beim Einfahren in den Sinai, südlich entlang der Küstenautobahn ist sehr interessant, man fährt an Oyoun Moussa (Ain Musa, Ayoun Moussa, oder Quellen von Moses) vorbei.
Wie man sagt, ist es die Quelle, wo Moses, nach dem Bringen von den Israeliten durch das Rote Meer,  durch das Werfen eines Zweiges wie vom Gott gelehrt, das bittere Wasser  in süßes Trinkwasser verwandelte. Heute, sind da noch wie im Alten Testament beschrieben, zwölf Quellen, die jedoch ungefähr nach 1860, alle brackig wurden. Rundum das ganze Jahr scheint hier die Sonne. Charakteristisch genießt Ras Sudr ein feines, gemäßigtes Klimajahr mit Temperaturen, die sich zwischen 20c (68 Fahrenheit) im Januar und 25c (77 Fahrenheit) im August erstrecken. Während aller Perioden bleibt die Feuchtigkeit relativ niedrig. Ras Sudr ist ein Ferienortgebiet ungefähr 60 Kilometer im Süden vom Ahmed Hamdi Tunnel entfernt und erstreckt sich ungefähr 95 Kilometer entlang der Sinai Küste. Es besitzt an vielen natürlichen Vermögen, wie den Wüstengebieten, Bergen, Tälern, ungewöhnlicher reiner Strände und kleiner, sandiger Golfe, und seiner weithin bekannten therapeutischen Schwefelquellen. Das Gebiet ist an Wüstewerken und Pflanzen besonders reich, und das ist auch das Habitat von faszinierenden Seewesen einschließlich mehrerer verschiedener seltener Fische. Ras Sudr war früher nichts als eine Küstenstadt, bekannt für das Segelverschalen. Heute, gibt es da Unmengen von neuen Reiseerleichterungen, sowie Geschäften und privaten Villen, während zur gleichen Zeit, größtenteils bescheidene Campingmäßig Ferienorte immer noch existieren.